| Selfdestructive Insanity |
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Monday, 3. July 2006
Traum: Bibliothek und Gewitter
majinsamurai, 03:15h
[Ein Traum vom Dienstag, 27.06.2006]
Auf einem großen Gelände standen zwei Schulen, auf eine dieser Schulen ging ich. Nach Unterrichtsende fiel mir ein Buch ein, das ich gerne geliehen hätte. Ein Buch über alte europäische Alphabete. Die Bibliothek war jedoch in der anderen Schule. Also ging ich hin. Ich ging durch die Eingangstür, die Treppen hinauf und suchte die Bibliothek. Ein Pfarrer folgte mir schweigend und blieb im Treppenhaus stehen, als ich den Flur betrat, in dem sich die Bibliothek befand. Schnell fand ich sie, öffnete die Tür und sah die Bücherregale vor mir. Ich wollte gerade reingehen, doch dann wurde ich abgelenkt von zwei jungen Männern, so um die 18 oder 19 Jahre alt, die auf dem Boden im Flur saßen und mich auslachten. Streber, riefen sie, welcher normale junge Mensch will schon Bücher leihen. Als ich mich wieder zu der Tür umdrehte, in die ich gerade gehen wollte, sah ich, dass der Raum plötzlich leer war. Die Bücherregale waren alle ganz plötzlich verschwunden. Ich sah in jeden Raum auf dem Flur, doch nirgends waren die Bücherregale. Alles war einfach weg. Die zwei Männer lachten weiter. Ich ging zu ihnen hin und fragte, was es da zu lachen gäbe. Der Pfarrer stand auf einmal neben mir und hörte mir zu. Sie lachten weiter. Vor lauter Wut packte ich eine Schultasche, die auf dem Boden lag und holte aus, um sie einem der Männer ins Gesicht zu schlagen, doch als ich die Schultasche über meinen Kopf hob, verlor ich das Bewusstsein und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Einer der Männer stand auf und rief, was mir einfiele, die Hand über ihn zu erheben. Ich kam zu mir und stand langsam auf, dann ging ich auf ihn los und wir prügelten uns auf dem Boden. Irgendwann konnte ich mich von ihm befreien und lief die Treppen wieder hinunter. Als ich unten war, sah ich hoch und der Pfarrer stand im Treppenhaus, er starrte mich an, als würde er mir sagen wollen, es sei falsch gewesen, körperliche Gewalt anzuwenden. "Was sollte ich sonst tun, wenn ich nichts anderes gelernt hatte, als mein ganzes Leben lang immer um Liebe KÄMPFEN zu müssen?!", rief ich und lief weinend aus dem Gebäude. Ich lief einen engen Weg entlang und gelangte zu den Sportplätzen, ein Gewitter zog auf. Es waren noch viele Leute auf dem Sportplatz. Ich blieb kurz stehen um zu sehen, was geschah. Ein Gewitter zieht auf, rief jemand. Ist doch egal, kam als Antwort. Sie spielten weiter, doch dann fiel Feuer vom Himmel, wie große Hagelkörner, es traf einen Baum, der daraufhin umfiel und brannte. Es fing an, sehr stark zu regnen und vor Angst liefen sämtliche Sportler (es war eine Mannschaft, welchen Sport sie ausübten, weiß ich nicht mehr) vom Feld. Ein paar Leute riefen hinter mir "Haut alle ab, wenn sogar die Sportler abhauen, ist das ne ernste Lage!!" Alle liefen weg und auch ich lief weiter, auf dem Weg passierte dasselbe mit mehreren freistehenden Bäumen, ich kletterte über einen Maschendrahtzaun in den Wald hinein und lief, als ich jemanden rufen hörte, blieb ich stehen. Die zwei jungen Männer von vorhin saßen da und riefen, sie müssten mich für vorhin bestrafen. Sie warfen mit großen Steinen nach meinem Kopf, ich wich ihnen aus, dann dachte ich mir, sollten sie doch meinen Kopf treffen, ob das Feuer mich trifft oder die Steine, sterben würde ich sowieso. Ich rannte weiter, hörte wie sie weiterwarfen, mich jedoch nicht trafen. Ich lief an einigen Einfamilienhäusern mit Garten vorbei, als eine Frau mich packte und in einen Garten zerrte. Mädchen, wieso läufst du bei dem schrecklichen Gewitter draußen herum?, fragte sie mich und ich zuckte mit den Schultern. Ihr Haus war nur noch ein Trümmerhaufen und sie und ihre Familie versteckten sich in Müllcontainern, die zufällig im Garten standen. In der ferne hörte ich ein Radio, es wurde gesagt, das Gewitter würde sich bald in einen Hurricane verwandeln, in sechs Stunden seinen Höhepunkt erreichen und das gesamte Land zerstören. Im Garten war auch ein Mann, der Mohnbrötchen auf dem Grill grillte, alle versuchten ihn davon abzuhalten, er solle sich verstecken, das Gewitter würde immer stärker werden, doch er wollte unbedingt alle Brötchen fertiggrillen. Als er fertig war, kroch er ebenfalls in einen Müllcontainer. Wenig später, hörte man ein lautes Krachen und den Mann schreien. Er kroch wieder aus dem Container und wimmerte vor Schmerz, erst wusste niemand was geschehen war, alle liefen zu ihm, dann kroch ein seltsames Wesen aus seinem Nacken, es sah aus wie eine etwa 30 bis 40 Zentimeter lange, dicke Eidechse. sobald sie komplett aus ihm herausgekrochen war, lief sie in den Wald hinein. Ich sah etwa drei Löcher im Boden des Gartens, die vorher nicht da waren. Ich vermutete: Die Wesen mussten aus der Erde herausgeschossen worden sein, alle hatten es geschafft nur über dem einen war zufällig der Container mit dem Mann. Das Wesen wurde von in den Mann hineingeschossen und hatte sich daraufhin aus seinem Körper befreit. Unlecker. Ich lief dem davonlaufenden Wesen hinterher, als ich es erreichte, drehte es sich um und sagte: "Ich und meine Artgenossen werden diese Welt zerstören" ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2006.12.26, 23:24 status
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